Stand des Mammographiescreenings in Deutschland

Von: Anke Zapfe

Mammographie-Screening (engl. für durchsieben, durchleuchten) – sinnvolle Diagnostik oder unnötige Panik?

Alle Frauen zwischen dem 50. und 69. Lebensjahr haben die Möglichkeit alle zwei Jahre eine Mammographie durchführen zu lassen. Dieses vom Staat finanzierte Früherkennungsprogramm wird in speziellen Zentren durchgeführt.

Sämtliche Geräte müssen höchste Qualitätsansprüche erfüllen, das Personal ist entsprechend geschult, jeder Mammographiebefund muss von mindestens zwei Fachärzten mit entsprechender Qualifikation ausgewertet werden.

Brustkrebs ist die häufigste bösartige Neubildung bei Frauen in der Deutschland, etwa jede 8. bis 10. Frau erkrankt im Laufe ihres Lebens daran. Verlauf und Therapie hängen im Wesentlichen davon ab, wie früh die Diagnose gestellt wird. Ist der Krebs kleiner als 1 cm, dann überleben heute 96% der Erkrankten die nächsten 20 Jahre.

Nicht alle Befunde lassen sich als typischer „Knoten“ in der Brust tasten. Gerade bei kleinen Tumoren, großem Busen oder auffälligen Verkalkungsherden (nicht tastbar!) spielt die Mammographie eine entscheidende Rolle.

Kritiker stellen das Screening Programm in Frage. Sie werten es als übermäßige Belastung, viele Eingriffe (Probeentnahmen) nach einer Mammographie seien überflüssig und schürten unnötige Ängste.

Wie groß der Nutzen des Screenings in Deutschland tatsächlich ist, lässt sich derzeit noch nicht sagen, da Langzeitdaten erst nach mehreren Jahren vorliegen werden.

Letztendlich entscheidet jede Frau selbst, ob sie an diesem freiwilligen Programm teilnehmen möchte. Bei Verunsicherung sollte sie die persönliche Beratung ihrer Frauenärztin / ihres Frauenarztes in Anspruch nehmen.

Weitere Informationen finden sich unter www.mammo-programm.de 

Wir sind für Sie da!

Mo08:00 – 19:00 Uhr
Di08:00 – 19:00 Uhr
Mi08:00 – 14:00 Uhr
Do08:00 – 19:00 Uhr
Fr08:00 – 14:00 Uhr
Sanach Vereinbarung

Frauenärztliche Gemeinschaftspraxis
von Edith Beatrix Deuker,
Dr. Hiltrud von der Haar,
Beate Herwig-Schulz und
Dr. Anke Zapfe.

Podbielskistraße 311
30659 Hannover
Telefon 0511 6404010