Knochendichte und Osteoporose

Von: Beatrix Deuker

Wann messen? Wer messen? Warum messen?

Das allmähliche Schwinden der Knochendichte (Osteoporose)bedeutet den Verlust der Stabilität unserer Knochen. Dies ist ein natürlicher Alterungsprozess. Alle alten Menschen zeigen abfallende Werte des so genannten T Scores, eines Messwertes bei der Knochendichtemessung.

Beschleunigt werden der Knochendichteverlust durch starkes Untergewicht, längere Einnahme von Cortison, Behandlung mit Antikrebsmitteln, familiärer Belastung und besonders durch Wegfall des natürlichen Östrogens (Wechseljahre oder Entfernung der Eierstöcke). Die Osteoporose äußert sich anfänglich durch Gliederschmerzen und Steifigkeit. Langfristig kann es dann zu Knochenbrüchen kommen, ohne dass ein schwerer Sturz oder eine starke Prellung als Ursache zu finden ist.

Die Knochendichte messen sollte jede Frau ab den Wechseljahren und zwar 12 bis 18 Monate nach der letzen Regelblutung. Frauen mit den oben genannten Risikofaktoren z.B. familiärer Belastung sollten besonders darauf achten, ebenso wie sehr schlanke Frauen, da diese weniger Unterhautfettgewebe haben und damit weniger Östrogenvorstufen aus dem Fettgewebe hergestellt werden können.

Die beste und zuverlässigste Messmethode ist die DEXA Methode. Dabei liegt man circa 10 Minuten auf einer Liege und ein Apparat misst die Knochendichte des Oberschenkelknochens und eines Lendenwirbels. Leider wird diese Untersuchung nicht von den Krankenkassen übernommen - ausgenommen sind Patientinnen, die eine nachgewiesene Osteoporose haben. Die Kosten liegen zwischen 50 bis 80 Euro und sie wird von Radiologen und Orthopäden durchgeführt. Wir können Ihnen entsprechende Institute nennen.

Zur Vorbeugung der Osteoporose kann “Frau“ auch selbst etwas tun.

Regelmäßige Bewegung, wenig Genussmittel (Alkohol, Rauchen) sowie Verzehr von Milchprodukten sind eine gute und einfache Möglichkeit. Wer keine Milchprodukte mag, kann mit Calcium (circa 800-1000 mg Tag) plus Vit D (circa 400 I.E. Tag) in Tablettenkombination vorbeugen. Gute Präparate gibt es in Apotheken, Reformhäusern und auch in guten Drogeriemärkten. 

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