Machen Hormone Krebs?

Von: Beatrix Deuker

Hormone sind meistens die Guten, aber keiner glaubt es. Die Angst vor dem Bekannten!

In der Zeit unserer hormonellen Hochphase, also zwischen der Pubertät und den Wechseljahren, fragen wir uns nicht, ob Hormone schlecht sind, denn sie sind einfach da und keiner käme auf die Idee sie zu unterdrücken.

Wenn dann die Wechseljahre einsetzen, spüren viele von uns, dass das Leben ohne sie eine starke Veränderung mit sich bringt und fragen sich, ob sie Hormone nehmen können

Grundsätzlich gilt: Hormone machen keinen Krebs. Sie können jedoch einen hormonell abhängig wachsenden Krebs (der aber schon vorhanden war) zum Wachsen bringen.

Man muss sich vorstellen, dass eine Hormontherapie wie ein Fressnapf funktioniert, aus dem der Tumor seine Energie bezieht. Würde man den Tumor nicht "füttern", wird er auf anderem Wege versuchen Hormone zu bekommen. Da jede Frau auch in den Wechseljahren geringe Restmengen an Hormonen produziert, wird der Tumor also über Blut- und Lymphbahnen versuchen an diese heranzukommen.

Und genau das ist das Problem: Der gefütterte Tumor wächst zwar schneller, weil er besser versorgt wird, muss dazu aber nicht in die Blut- und Lymphwege einbrechen. Deshalb sind Tumore, die unter einer Hormontherapie (meist früher) auffallen, zwar oft größer, aber das Tumorstadium ist besser heilbar, weil er seltener Metastasen gebildet hat Die Überlebensrate dieser Frauen ist höher. Außerdem gibt es auch hormonell unabhängig wachsende Tumore, denen es völlig egal ist, ob man sie füttert oder nicht.

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